Nutzung von KI

Merkmale ChatGPT

ChatGPT verfügt somit weder um die Fähigkeit zum Textverstehen noch um die Reflexionsfähigkeit – es geht lediglich um eine Kompilation der Inhalte, die zueinander passen – oder eben nicht. Chat-GPT hat keine Kapazitäten, dies zu beurteilen, die verwendete Literatur bzw. die genutzten Inhalte kritisch zu bewerten, die gewonnenen Erkenntnisse diskutieren und reflektieren zu können etc.

Aber in der Tat kann es sich sehr häufig erweisen, dass diese Texte ungeprüfte und falsche Informationen liefern oder diese auf solche Weise miteinander verknüpfen, dass es keinen Sinn ergibt.

Ein richtiges Zitieren ist das A und O des wissenschaftlichen Arbeitens. Gerade dieses ist bei ChatGPT nicht gegeben. Das Hauptmerkmal des akademischen Schreibens ist die Möglichkeit, die geschriebenen Inhalte auf deren Ursprünge bzw. Quelle zu verfolgen.

Neben der Frage nach der Zitation ergibt sich ein weiterer Kritikpunkt in Bezug auf ChatGPT – die fehlende Möglichkeit, ein Literaturverzeichnis zu erstellen. Dieses ist allerdings unentbehrlich, um die Qualität der Quellenarbeit beim akademischen Schreiben beurteilen zu können.

Daneben gilt es, einen weiteren Aspekt zu berücksichtigen – die Qualität der genutzten Quellen, die ebenfalls anhand des gelieferten Textes kaum beurteilt werden kann.

ChatGPT sagt selbst:

  1. Wiederholungen: KI-generierte Texte neigen manchmal dazu, bestimmte Phrasen oder Ideen mehrfach zu wiederholen, oft ohne neue Informationen hinzuzufügen.
  2. Fehlende Tiefe: KI-Texte können oberflächlich wirken, da sie oft Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenfassen, ohne tiefgehende Analysen oder originelle Argumente zu liefern.
  3. Unklare Quellenangaben: KI-generierte Texte zitieren oft keine spezifischen Quellen oder verwenden allgemeine Aussagen, die schwer nachprüfbar sind.
  4. Unnatürliche Übergänge: Übergänge zwischen Abschnitten oder Argumenten können manchmal abrupt oder unzusammenhängend wirken.