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#ESS2019
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#Homeoffice in der #Coronakrise
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#ESS2019 Bildnachweis: Musikwissenschaftliches Seminar / Universität Paderborn

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Bildnachweis HfM Detmold/Frank Beyer

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BEETHOVEN | RÄUME

KULTURWISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN, KULTURELLE RESONANZEN

BTHVN2020 – Öffentliche DIGITALE RINGVORLESUNG des Musikwissenschaftlichen Seminars Detmold/Paderborn (HfM Detmold / Universität Paderborn), in Verbindung mit dem Akademienprojekt „Beethovens Werkstatt“ – Sommersemester 2020

Termine: Do. 28. Mai, 4. Juni, 25. Juni, 2. Juli und 9. Juli (jeweils 19:30 Uhr), 18. Juni (15 Uhr).
Die Vorträge finden digital in einem öffentlichen ZOOM-RAUM statt (Einwahldaten siehe unten).

Konzeption und Leitung: Dr. Vera Grund, Prof. Dr. Andreas Münzmay

Beethovens Musik bespielt, gestaltet, besetzt, formiert Räume; Räume erzeugen und verstärken Resonanzen, sind Fenster in Geschichte und Zukunft, gestalten Kommunikation, Begegnung und Interaktion. Für die Detmolder Ringvorlesung zum Beethovenjahr wird bewusst ein kulturwissenschaftlicher, offen-metaphorischer Begriff des „Raumes“ zugrunde gelegt, um in konkreten wie abstrakten Perspektiven solche Dimensionen auszuloten. Die Ringvorlesung vermittelt in Form von Vorträgen und anschließenden Publikumsdiskussionen einem breiten Publikum sowie auch den Studierenden Methoden und Denkmodelle einer zeitgenössischen und internationalen Musikwissenschaft, die sich als Kulturwissenschaft versteht und als solche längst nicht mehr nur nach Meistern und Werken fragt, sondern die realen musikalischen Handlungsräume und konkreten Umgangsweisen mit Musik erforscht.
Das Spektrum der Vorträge reicht vom Zusammenspiel von Konzertsaalakustik und historischer Aufführungspraxis über die Rolle, die Beethovens Musik als Inspiration und Material für Komponistinnen und Komponisten des 19., 20. und 21. Jahrhunderts spielte, bis hin zu bis zu Beethovens Präsenz im Bereich der Kunst und im öffentlichen kulturpolitischen Raum, etwa in Form von Denkmälern. Ebenso Thema ist Beethoven als Figur im popkulturellen Raum und als Referenz für das zeitgenössische Komponieren.
Für die Studierenden wird die Vorlesungsreihe ergänzt durch ein vertiefendes Lektüreseminar.

28.05. | Klang-Räume. RESOUND Beethoven – im Originalklang am Originalschauplatz
Univ.-Prof. Martin Haselböck
(Orchester Wiener Akademie / Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien)

In der Reihe ReSound-Beethoven verwirklicht der Dirigent Martin Haselböck mit dem Orchester Wiener Akademie Konzerte, bei denen historische Instrumente und original überlieferte Orchesteraufstellungen verwendet werden, die – soweit möglich – außerdem an den ursprünglichen Erstaufführungsorten stattfinden und sich an den historischen Gegebenheiten orientieren. Im Rahmen der Ringvorlesung wird er das Projekt vorstellen.
 

04.06. | Von Handlungsräumen und Klangräumen: Kompositionen mit Beethoven-Bezug seit 1870
Prof. Dr. Christine Siegert
(Beethoven-Haus Bonn)

Während Beethoven üblicher Referenzpunkt für Komponisten im 19. Jahrhundert war, wurde er im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert immer mehr zum Ausgangspunkt für eine kreative Rezeption, die sich auf verschiedenste Art vom Zitat bis zur Allusion äußert. Anhand ausgewählter Werke geht der Vortrag zeitlichen und örtlichen Verdichtungen dieser Rezeption nach und fokussiert besonders häufige Bezugswerke und Besetzungen.
 

18.06. (15 Uhr!) | Beethovens Erinnerungsräume (Seminarbeitrag)
Prof. Dr. Dietrich Erben (TU München, Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design

Der kunsthistorische Diskussionsbeitrag widmet sich Denkmälern und Gemälden und konzentriert sich dabei auf die räumlichen Kontexte, in denen Beethoven in unterschiedlichen Darstellungstypologien erscheint: öffentliche Denkmäler, Porträts und Gruppenbildnisse. Auf der Basis einschlägiger Raum-Theorien werden die Konstellationen als Räume der Vergegenwärtigung von Erinnerung und der Stiftung von Traditionszusammenhängen gedeutet.
 

25.06. | Beethovens Engelmann-Skizzenbuch – Völlige Unordnung oder geordnetes Chaos?
Dr. des. Susanne Cox (Beethoven-Haus Bonn/Uni Paderborn, Akademienprojekt „Beethovens Werkstatt“)

Auf den ersten Blick vermitteln Beethovens Skizzen oft den Eindruck von völliger Unordnung. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass der Komponist den vorhandenen Schreibraum planvoll genutzt hat. Im Vortrag wird dargestellt, dass Beethoven verschiedene Methoden hatte, um sich auf seinen Skizzenseiten und in Skizzenbüchern zurechtzufinden. Wie diese Ordnungsprinzipien aussehen und wie man sie erkennen kann, wird am Beispiel des sogenannten „Engelmann-Skizzenbuchs“ aufgezeigt.
 

02.07 | Beethoven 1970 in der BRD und DDR, die Aufteilung der Welt im Kalten Krieg in zwei Hemisphären und die Rolle Beethovens darin
Prof. Dr. Nina Noeske
(Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Musikwissenschaft)

Während des Kalten Krieges diente auch Beethoven dazu, die Welt in zwei Pole aufzuteilen: Insbesondere zum Beethoven-Jubiläum 1970 wetteiferten die politischen Systeme um die wahre Art, Beethoven zu beerben. Der Vortrag zeigt anhand von Rezeptionsdokumenten, wie ost- und westdeutsche Kulturschaffende den Komponisten als „den ihren“ zu reklamieren und dabei zugleich eine räumlich-ideelle Weltordnung zu bekräftigen suchten.
 

09.07. | Zwischen Cover-Version, Hip Hop-Beat und Mashup: Beethoven im popkulturellen Raum
Prof. Dr. Thomas Krettenauer
(Universität Paderborn, Musik und ihre Didaktik)

Der Vortrag nimmt wichtige Stationen der popmusikalischen Beethoven-Rezeption in den analytischen Fokus und versucht exemplarisch zu rekonstruieren, wie durch das Aufeinandertreffen bzw. Fusionieren historisch-kulturell gegensätzlicher Klangsphären jeweils neue BTHVN-Images, Ausdrucksgesten und erinnerungskulturelle Resonanz-Räume entstehen bzw. entstanden sind.

 

ZOOM-Meeting Einwahldaten für alle Veranstaltungen:
zoom.us/j/97504726874
Meeting ID: 975 0472 6874, Password: BTHVN2020

Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sind öffentlich. Es besteht eine technische Begrenzung auf 100 Personen. Der ZOOM-Raum öffnet jeweils um 19 Uhr; wir bitten um Verständnis, dass die in der Lehrveranstaltung eingeschriebenen Studierenden bevorzugt Zugang erhalten. Die Teilnahme ist über Ihren Internetbrowser möglich. Der Zoom-Client muss nicht heruntergeladen werden (siehe Hinweise zum sicheren Umgang mit Zoom unter https://hilfe.uni-paderborn.de/Zoom_Meetings).

Further information: