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#Homeoffice in der #Coronakrise
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Bildnachweis HfM Detmold/Frank Beyer

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Die Teilnehmer*innen des Projektseminars „Komponieren und Neue Musik“: Svenja Volpers, Prof. Dr. Antje Tumat, Kai Brandebusemeyer, Jannika Flum, Jasmin Straßburger, nicht im Bild: Käthe Louise Schmidt. © Milan Schomber

Neue Musik in Gespräch und Schrift vermitteln

Das von Frau Prof. Dr. Tumat geleitete Bachelor-/ Master-Projekt „Komponieren und Neue Musik“ begleitet Konzerte zeitgenössischer Komponist*innen mit Programmheften, Interviews und mehr.

Es ist ein nach wie vor hartnäckiger Gemeinplatz, dass Neue Musik eine komplizierte Kunst für kleine elitäre Zirkel sei  – diesen ad acta zu legen war Ziel eines studentischen Projekts des Musikwissenschaftlichen Seminars Detmold-Paderborn, dass sich vom Sommersemester 2019 bis Wintersemester 2019/2020 vornahm, über solcherlei Vorurteile hinweg zu vermitteln; und dies an ein möglichst breites Publikum: Was wollen uns zeitgenössische Komponist*innen mitteilen? Wie und mit welchen Techniken kann Neue Musik kommunizieren? Wer macht dabei Musik für wen?

So entstanden innerhalb von zwei Semestern zwei umfangreiche Programmhefte zu Konzerten des Ensemble Earquake der Hochschule für Musik Detmold, stets in enger Kooperation mit dem Ensemble und seiner Leiterin Merve Kazokoğlu. Im Sommersemester begleitete unser Heft ein Konzert, in dem nur Komponistinnen Neuer Musik gespielt wurden – auch dies ist heute noch immer eine Seltenheit: Aufgeführt wurden dabei unter anderem Kompositionen von Galina Ustvolskaja, Kaija Saariaho und Eiko Tsukamoto. Da nicht alle Werke der gespielten Komponistinnen bisher bekannt sind, erarbeiteten die Projektteilnehmer*innen eine umfangreiche Einordnung und Analyse der gespielten Werke und führten Interviews mit den Komponistinnen über ihre Werke.

Im zweiten Semester ging es schließlich vor allem um die Musik Karlheinz Stockhausens, welche die Studierenden neben dem Programmheft auch im Interview mit Stockhausens früherer Vertrauter Kathinka Pasveer vermittelten, dies sowohl als öffentliches Pausengespräch im Konzert als auch in Schrift- und Videoform. Besonderer Schwerpunkt dieser Vermittlungsarbeit lag dabei auf den komplexen Hintergründen von Stockhausens frühen Versuchen mit künstlicher Tonerzeugung in GESANG DER JÜNGLINGE und den elaborierten Welt- und Kunstanschauungen, die sich in ORCHESTER-FINALISTEN aus dem Opernzyklus LICHT spiegeln. Aber nicht nur der Aspekt der Zeitzeugenschaft stand im Vordergrund, sondern auch das Erklären der teils äußerst komplexen Aufführungstechnik in verständlichen Begriffen. Darüber hinaus war das Projekt an der Werbung und den Pressetexten zu den Konzerten beteiligt.

An dem Projekt arbeiteten Käthe Luise Schmidt, Svenja Volpers, Jannika Flum, Jasmin Straßburger (alle Zwei-Fach-BA Musikwissenschaft) und Kai Brandebusemeyer (MA Musikwissenschaft) mit. Die graphische Gestaltung der Programmhefte stammt von Kim Wermes.

Zu den einzelnen Beiträgen:

Filminterview mit Kathinka Pasveer in Kürten

Interview mit Toningenieur Prof. Dr.-Ing Malte Kob

Programmheft Ensemble Earquake Konzert zu Werken von Komponistinnen am 01.07.2019 im Audienzsaal Detmold und am 02.07.2019 in der Zionskirche Bielefeld

Programmheft das Ensemble Earquake zum Karlheinz Stockhausens Konzert am 9.11.2019 im Konzerthaus Detmold und am 10.11.2019 in der Zionskirche Bielefeld 

 

Interview mit Kathinka Pasveer am 9.11.2019 im Rahmen des Stockhausen-Konzerts in Detmold: Kathinka Pasveer & Jasmin Straßburger. © Merve Kazokoğlu
Cello-Solo aus ORCHESTER-FINALISTEN, im Bild: Berenike Mosler, Claudia Cecchinato, Samantha Arbogast. © Merve Kazokoğlu
Die Instrumentalisten spielen ihre Soli im Tutti und bewegen sich zu ihrer individuellen Choreographie im Raum: Daniil Gorokhov, Claudia Cecchinato, Samantha Arbogast, Berenike Mosler, Tom Congdon, Sandro Hartung, Margarita Souka, Lukas Kuhn, Man-Chi Chan, Marian Kushniryk, Anna Teigelack, Jonas Heinzelmann. © Merve Kazokoğlu
Die Instrumentalisten gemeinsam mit Kathinka Pasveer und Merve Kazokoglu nach einem gelungenen Konzert Tom Congdon, Merve Kazokoğlu, Daniil Gorokhov, Kathinka Pasveer, Berenike Mosler, Samantha Arbogast, Claudia Cecchinato, Sandro Hartung. © Merve Kazokoğlu
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